Vereinsreise 2025
- Tanja Stadler
- 18. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
9.-10. August 2025
Voller Tatendrang trafen sich 9 Frauen um 7 Uhr an der Bushaltestelle Künten zur 2-tägigen Reise in die Jungfrauregion. Bei prächtigem Wetter erreichten wir gegen 11 Uhr die Talstation der Firstbahn in Grindelwald und konnten die eindrückliche Eiger Nordwand ein erstes Mal bestaunen. Weil an diesem Wochenende auch die Eiger Bike Challenge stattfand, dauerte es etwas länger, bis wir uns auf der Hotelterrasse des Firsthotels mit Panoramablick zur Lagebesprechung treffen konnten.
Die Zimmer waren schnell bezogen und bei angenehmer Temperatur – die Bergstation First liegt auf 2‘200 Meter - marschierten wir los zum „Juwel der Alpen“, wie der Bachalpsee auch genannt wird. Auf dem Weg waren wir immer wieder Zeugen von waghalsigen Abfahrten im Rahmen der Bike Challenge. Am Seeufer packten wir unseren Lunch aus - ein malerischer Picknickplatz ist wohl schwer zu finden! Schreckhorn, Finsteraarhorn und Grindelwaldgletscher spiegeln sich auf der Oberfläche und geben eine prächtige Kulisse ab.
Ein paar Mutige nutzten die Gelegenheit für eine erfrischende Abkühlung im See.
Auf dem Rückweg erspähten wir die ersten Murmeltiere und sogar ein paar Gämsen. Natürlich packten wir die Gelegenheit, um vom First Cliff Walk in schwindelerregende Tiefen zu schauen. Die Hängebrücke entlang der Felswand mündet in eine Aussichtsplattform mit atemberaubender Aussicht auf die umliegenden 4000er. In Anbetracht der beachtlichen Kolonne vor dem First Flyer, zogen wir die Aussicht von der Terrasse dem Anstehen vor und verzichteten auf das zusätzliche Nervenkitzel . Ein feines Menü, gute Gespräche und knifflige Spiele rundeten den Abend perfekt ab.
Nach einem sehr feinen Frühstück nahmen wir den Anstieg zum Murmeltierweg Richtung Grosse Scheidegg in Angriff. Infotafeln, geschnitzte Holzskulpturen, ein prächtiges Panorama, viele Murmeltiere und wilde Beerensträucher unterwegs, machen den Weg nicht nur für Familien kurzweilig. Nach rund zwei Stunden erreichten wir die Grosse Scheidegg. Da die Tische fürs Picknick an der prallen Sonne standen, entschieden wir uns, die Mittagspause etwas weiter unten, im Schatten der Bäume zu geniessen. Mit einigen Pausen – der stete Abstieg forderte seine Tribute – erreichten wir schliesslich gegen 15 Uhr die Postauto-Haltestelle Unterer Lauchbühl. Mit ein paar turbulenten Einlagen, Zugsausfällen, Sprints und viel Schweissvergiessen, erreichten wir Künten schliesslich müde und um viele Eindrücke reicher am späteren Abend. Zwei Tage, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben und uns zeigten, wie wichtig gut koordinierter Frauenpower ist.
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